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Test zu Red Steel

In Red Steel Ihr schlüpft in die Rolle des Amerikaners Scott Monroe, der kurz vor seiner Hochzeit mit seiner Japanischen Verlobten Myu steht.
Doch kurz vor dem ersten Treffen mit seinem zukünftigen Schwiegervater Sato wird seine zukünftige Frau entführt.
Bald darauf erfährt man das Sato ein Yakuza Boss und im Besitz eines wichtigen Zeremonien-Schwertes ist. Eine jüngere Fraktion der Yakuza die von einem Mann namens Tokal angeführt wird versuchte dieses Schwert zu stehlen, doch Sato wehrte diesen Versuch ab und wurde dabei allerdings tödlich verwundet.
Um das Schwert dennoch zu bekommen entführen Tokals leute seine Tochter, und eure Verlobte, um sie gegen das Schwert einzutauschen. Doch statt auf den Handel ein zu gehen händigt der im sterben liegende Schwiegervater euch das Schwert aus und weist euch an mit Hilfe des Schwertes die verschwundene Tochter (Verlobte) zu finden. Als kurz darauf Sato das Zeitliche segnet steht man völlig alleine, ohne jegliches Training, aber mit dem Katana und einer Auswahl an Feuerwaffen da um es mit Tokals leuten aufzunehmen und die angebetete zu befreien. Doch bevor man die Reise nach Japan antritt gilt es sich die notwendigen Fähigkeiten anzueignen die man für das Rettungsunternehmen braucht....

Soviel zur Story, die übrigens in schön anzusehenden Zwischensequenzen präsentiert wird.

Anfangs ist die Steuerung per Nun-Chuck und Wii-Mote ziemlich gewöhnungsbedürftig, man findet sich aber nach spätestens 45 min damit zurecht.
Gezielt wird mit der Wii-Mote direkt auf dem TV Gerät, mittels Nun-Chuck bewegt ihr euch vorwärts, öffnet durch Bewegung des selbigen (wenn eine gründe Hand eingeblendet wird) Türen, ladet die Waffen nach oder nehmt andere Waffen auf die am Boden liegen. All das geht nach kurzer Zeit ziemlich flott von der Hand und vermittelt ein gutes „mittendrin-Gefühl“.

Spielerisch ist Ubi Soft’s exklusiv Titel nichts für besonders Anspruchsvolle Freunde des Genres. Die Levels sind sehr Linear aufgebaut und die Gegner verhalten sich nicht sonderlich schlau. Sie gehen zwar in Deckung und werfen die ein oder andere Granate, dennoch sind sie nicht mehr als Kanonenfutter. Dieses Manko machen sie aber durch ihre Masse weg. So kommt es nicht selten vor das ihr auf einmal von allen Seiten beschossen werden und erstmal ein ruhiges Eckchen suchen müsst um eure Lebensanzeige wieder etwas zu füllen. Dies geschieht übrigens automatisch wenn ihr ein paar Sekunden Ruhe habt und nicht beschossen werdet.

Die Schußwaffen im Spiel reichen von diversen Pistolentypen über die bekannte Uzi bis hin zu Maschinengewehren und automatischen Pump-Guns. Im Laufe des Spiels erlernt ihr die Fähigkeit die Zeit kurz anzuhalten und während eine Leiste am oberen Bildschirmrand abläuft Gegner zu markieren um sie entweder zu entwaffnen oder gleich in die ewigen Jagdgründe zu schicken.

Wenn ihre euer Gegenüber entwaffnet beschießt er euch natürlich nicht mehr, dreht ihr ihm aber den Rücken zu, kann es vorkommen das er die Waffe wieder aufnimmt und auf euch feuert. Um dies zu verhindern müsst ihr dem entwaffneten per Wii-Mote Bewegung ein Zeichen geben das er verschwinden soll.

Entwaffnen und Gegner verschonen bringt euch übrigens Respekpunkte ein, die sich aber leichter und ohne großes Nachdenken in den nun folgenden Schwertkämpfen verdienen lassen.

Diese werden leider nicht 1zu1 mit den Bewegungen des Wii-Mote übernommen, sondern es gibt 8 Vorgefertigte Animationen durch euer fuchteln ausgeführt werden. Doch diese Kämpfe sind keinesfalls Leicht!

Anfangs ist es noch nicht sonderlich schwierig jeden Gegner in ein paar Sekunden zu Boden zu bringen und es kommt nicht selten vor das Schwertkämpfe in wildes Gefuchtel ausarten. Doch im Laufe des Spiels kommt es dazu, dass der Gegner aber jeden Schlag blockt. Also heißt es Taktisch vorgehen, warten bis der Gegner schlägt, diesen Schlag blocken und hoffen das er seine Deckung offen hat.

Habt ihr euren Widersacher am Boden hockt er da und winselt das ihr ihn verschonen sollt. Tut ihr dies hagelt es ein paar Respektpunkte, andernfalls natürlich nicht. Eine andere Art sich diese Punkte zu verdienen sind Special-Moves dir ihr im Spielverlauf erlernt und die euch auch Respekt verschaffen.

Und wozu die Respektpunkte? Für weitere Spezialattacken! Je mehr ihr habt um so schneller gibt es weitere davon.

Mit der Zeit nehmen diese Schwertkämpfe aber an Spaß ab und sie werden zunehmends zur Pflicht und Schikane – es nervt einfach mit der Zeit (was natürlich eine persönlich-subjektive Meinung ist).


Grafisch macht Red Steel einen anständigen Eindruck für einen Launchtitel. Zwar wirken manche Texturen arg verwaschen, andere hingegen kommen gestochen Scharf rüber. Die Animationen sind auch ordentlich anzusehen. Explosionen und Feuer kommen auch gut rüber, lassen aber auch noch Platz nach oben – die Wii kann imho mehr.

 

Wertung:

 

Grafik: gut

(teils verwaschene Texturen etc.)

Sound: sehr gut

(sehr gute deutsche Synchronisation, schöne Nachlade und Waffensounds)

Atmosphäre: gut

(egal wo man sich befindet, die Umgebung passt meist)

Gameplay: gut

(sehr linear, aber auch bringt sehr viel Spaß)

Steuerung: gut

(nicht optimal gelöst, da z.B. schnelle Wendungen nicht ohne weiteres Möglich sind)

 

Gesamtwertung:

Gut

 

Fazit

Jeder der auf unkomplizierte Shooter mit einer gut erzählten Story steht und den ein lineares Gameplay mit nicht sonderlich intelligenten Gegnern nicht abschreckt, der kann beherzt zugreifen.

Mir hat Red Steel sehr viel Spaß gemacht und die Spielzeit von 10-12 Stunden verging wie im Flug.


C.Schrod

Redakteur / exga.de


 

 


Autor
 
eXga Gamerank
Platz #2183
 
Bewertung Aktuell (Letze 30 Tage)
(68.39 %)
 


Spieleinfo
Red Steel
Red Steel (RS)
Genre: Ego-Shooter/ First Person Shooter
Cheats für dieses Spiel:
Nintendo Wii - Red Steel Cheats  
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