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» eXtreme-Gaming.de » Testberichte » All Points Bulletin: Reloaded » APB ausführlich unter die Lupe genommen

Review zu All Points Bulletin: Reloaded
Über All Points Bulletin einen Artikel zu schreiben, ist eine wirkliche Herausforderung, denn das Spiel ist kein simpler Third-Person-Shooter.
Das Spiel hat enormes Potential, allerdings auch einige schwächen und ist teilweise in unseren Augen noch nicht ausgereift, bzw. hätte man es besser machen können. Aber auf genaueres möchten wir nun im Detail eingehen.

Zeig mir wie Du ausschaust:
In APB gibt es einen ausführlichen Charakterdesigner, mit dem man seinen Charakter in extrem vielen Details anpassen kann, so ist es z.B. möglich die Gesichtszüge, Nasenlänge, Ohrengrösse, Charaktergrösse und Muskulatur anzupassen, es geht aber noch viel mehr ins Detail.
Hat man einmal sein Aussehen fertig, kann man durch PVP weitere Klamotten freischalten und nach belieben kombinieren, es gibt also keine fertigen Outfits, sondern es ist nahezu alles anpassbar.
Aufgrund dessen trifft man natürlich quasi nie auf einen Charakter, der identisch aussieht.

Karren pimpen ist auch erlaubt:
Ähnlich wie bei den Charakteranpassungen könnt Ihr auch Autos umsprühen, mit Logos versehen, Schürzen austauschen und vieles weiteres, also ist euch auch in der Gestaltung eures Autos kein Limit gestellt.
Solltet Ihr an die grenzen stossen, könnt Ihr immer noch eigene Logos oder Muster gestalten und damit das Auto versehen, dies ist übrigens auch mit Charakteren möglich.

PVP-Liebhaber werden`s lieben:
Das Spiel ist ein reines PVP Gameplay, so kann der Charakter nicht gegen NPC`s antreten.
Gespielt wird auf Servern, auf die maximal 80 Leute können, meist pendeln sich die Server bei 40 Personen pro Fraktion ein, es ist aber möglich, dass eine Fraktion mehr Spieler hat.
Jetzt kommt allerdings der Haken, es gibt leider kein Open PVP, zumindest nicht im eigentlichem Sinne, sondern man spielt in Gruppen bis zu vier Personen. Maximal können durch das rufen von verstärkung acht gegen acht Personen kämpfen.
Durch "gutes" spielen kann jedoch Prestige gesammelt werden und sobald man einen recht hohen Wert erreicht hat, ist jeder Spieler der Gegnerischen Fraktion auf dem Server hinter einem her.
Insbesondere wenn man in der Zeit Missionen erledigt, können grössere Belohnungen abgegriffen werden, in den meisten Fällen stirbt man aber wegen der überzahl recht schnell, denn das eigene Team kann nicht helfen ohne selbst 5 Sterne zu erreichen.

Weitere Details zum Serversystem:
Das Serversystem scheint sehr gut durchdacht zu sein, denn selbst auf volle Server kommt man mit kurzem mehrmaligem versuchen sehr schnell, man findet aber immer einen Server, auf dem genug platz ist und in der Regel sind diese meist schnell genug um Lagfrei spielen zu können.

Upgrades von Charakteren und Waffen:
Durch Upgrades kann man in APB seinen Charakter verbessern, natürlich sind diese aber erst nach einer längeren Spielzeit freigeschaltet. Allerdings ist es dennoch möglich, wenn man einem Anfänger ohne Upgrades begegnet zu verlieren, da Sie einen relativ kleinen Bonus jeweils bringen.
Das stärkste Lebensupgrade beispielsweise bringt 10% mehr Leben, was einen zwar eine Granate überleben lässt, aber sobald ein Schuss egal aus welcher Waffe einen zusätzlich trifft ist man eh gestorben, APB basiert also imens auf der Erfahrung des Spielers und weniger auf den freischaltbaren Boni, diese können einem nur in extrem engen Situationen einmal das Leben retten.
Die Charaktere haben bis zu vier Slots, die anpassbar sind, allerdings müssen diese erst freigeschaltet werden. Bis zum 3. Slot geht dies noch in einem halbwegs aktzeptablen Zeitrahmen, für den vierten Slot jedoch braucht man eine halbe ewigkeit.
Auch Waffen sind anpassbar mit maximal drei Slots, wobei es auch vorgetunte Waffen gibt, die meist die händisch getunte Waffen übertreffen.

Gamedesign und Balancing:
Das Spieldesign ist ziemlich gut durchdacht und es gibt kaum Waffen die nicht brauchbar sind, diese sind relativ ausgeglichen, allerdings Situationsbedingt weniger oder besser zu gebrauchen.
So hat man aufgrund der Feuerrate mit einem Sniper-Gewehr auf die Reichweite extrem hohe chancen, da der andere Charakter keine ausreichende Reichweite mit der Waffe schafft, aber im Nahkampf aufgrund der Feuerrate kaum chancen.
Leider ist der Spielinhalt jedoch sehr eintönig, so gilt es in den Missionen immer die selben Orte und Aktionen durchzuführen, irgendwann hat man genug davon Läden in die Luft zu sprengen oder Verbrecher davon abzuhalten, hier hätte etwas mehr abwechslungnicht geschadet.
Desweiteren ist leider auch die Story sehr kurz geraten, es gibt zwar ein einführungsVideo, allerdings ist die Story praktisch garnicht über den Spielverlauf hinweg weitergeführt, die NPC`s lassen nur hier und da mal einen lustigen Spruch ab, aber das war es dann auch schon.
Natürlich zehrt dies imens am Spielspass, besonders weil die Story wirklich gut hätte werden können, sofern diese konstant durch das Gameplay geführt worden wäre.

Über das Teamplay und Gruppensystem:
Leider gibt es im Gruppensystem starke schwächen, denn es wird wenn man die öffentliche Gruppensuche nutzt alles zusammengewürfelt, so landet man als erfahrener Spieler auch gerne mal mit einem neuling zusammen.
Da die Missionen sehr häufig auf Kills basieren, ist es natürlich wirklich schlecht in der Gruppe eine solche Schwachstelle zu haben.
Gegner werden vom Matchmaking dann aufgrund des eigenen Bedrohungslevels ausgesucht, wenn man also ständig stirbt und nie jemanden tötet, dann wird man automatisch einen niedrigen Bedrohungslevel haben.
Als Vollstrecker ist dieses System durchaus durchdacht, leider lassen aber viele Kriminelle den PC über nacht laufen, was zurfolge hat, dass sie weil sie AFK sind ständig verlieren, bei Vollstreckern starten jedoch keine Missionen automatisch.
Teamplaytechnisch fordert das Spiel jedoch sehr, durch das eingebaute VOIP kann man sich sehr gut absprechen und dies sollte man auch tun, denn wenn man ordentlich zusammenspielt kann man auch deutlich stärkere Einzelgänger einfach erledigen.

Und manchmal mag das Spiel einfach nicht:
Leider hat APB auch schattenseiten, speziell wenn man ein 32 Bit System nutzt, dass über 3 GB hat. Hier stürzt APB gerne einmal sporadisch ab, was bislang auch noch nicht gepatched wurde. Laut Aussage der Entwickler wird aber unter Hochdruck an dem Problem gearbeitet.
Sonst läuft das Spiel rund und enthält nahezu keine Bugs, höchstens ingame bei extrem wenigen Missionen oder wenigen Dächern im Waterfront Distrikt gibt es noch Bugs, die aber auch behoben werden sollen.


Fazit:
Wer Third Person Shooter oder GTA mag, für den wird APB wirklich lohnenswert sein, denn auch als Gelegenheitsspieler ist das Spiel aufgrund des Payment Systems sehr fair abgerechnet.
In diesem können neben normalen Monatlichen Laufzeiten auch Stundenweise Pakete genommen werden, wenn man also nur wenig Spielt, haut man nicht unnötiges Geld aus dem Fenster.
Über die Bugs lässt sich hinwegsehen, da diese im Regelfall sehr selten auftreten oder von anderen Spielern missbraucht werden und sollte dies doch passieren, kann man dem entgegenwirken, indem man einfach den Server wechselt.
Besonders die vielen Anpassungsmöglichkeiten von Charakteren gab es bislang in keinem "richtigem" Spiel. Second Life ermöglicht dies zwar, allerdings ist dies kein "richtiges" Spiel, von daher haben wir es aussen vorgelassen.
 


Autor
 
eXga Gamerank
Platz #1902
 
Bewertung Aktuell (Letze 30 Tage)
(69.87 %)
 


Spieleinfo
All Points Bulletin: Reloaded
All Points Bulletin: Reloaded (APBR)
Alias: All Points Bulletin, APB, APB: Reloaded
Genre: Third Person Shooter
Cheats für dieses Spiel:
  Xbox One - All Points Bulletin: Reloaded Cheats  
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